Gibt Porsche nun elektrisch richtig Gas?

Gute Nachrichten aus dem Volkswagen-Konzern sind derzeit rar. Da macht eine spektakuläre Mitteilung der Porsche AG am gestrigen Freitag umso größere Wellen. Porsche möchte in den nächsten fünf Jahren den Heimatstandort in Stuttgart-Zuffenhausen weiter stärken und das mit einem reinen Elektromobil. Nicht weniger als den Einstieg in die Premiumklasse, so das Motto. Freilich eine Ankündigung, der nun erst einmal echte Herkules-Taten folgen müssen.

General Motors und seine zukünftige E-Mobil-Strategie.

Mit dem Chevrolet FNR hat General Motors dieses Jahr auf der Shanghai Auto Show ein Konzeptfahrzeug mitgebracht, das so gar nicht zu General Motors passen will. Und auch wenn der FNR mit großer Sicherheit so nie die Händler-Showrooms erreichen wird, zeigt das Konzept letztlich mit dem darin konzipierten Elektroantrieb, dass E-Mobilität in Detroit nicht einfach nur ein Wort ist. In Sachen Elektromobilität können die Leute der Motorcity durchaus Kompetenzen nachweisen, auch durch Serienfertigungen von etablierten Modellen. Ein Blick auf das, wo General Motors in Sachen Elektromobilität steht.

Toyota öffnet seinen Patentpool in Sachen Brennstoffzelle.

Nach Tesla Motors öffnet nun auch der japanische Autohersteller Toyota seinen Patentpool und gestattet anderen Autoherstellern und Partnern einen lizenzkostenfreien Zugriff darauf. In diesem Patentepaket befinden sich neben Patenten zur Technologie der Brennstoffzelle auch weitere Patente zur Speicherung von Wasserstoff im Fahrzeug und für ergänzende Kontrollsysteme. Ergänzt wird der Pool noch mit Patenten, die sich mit Technologien an Wasserstofftankstellen befassen.

Autonachsorge 2.0: Tesla Roadster 3.0.

Der kalifornische Elektroautohersteller Tesla Motors setzt wieder einmal Maßstäbe in der Automobilproduktion und schaut nicht zu, dass aus seinem ehemaligen Flagschiff Tesla Roadster kontrolliert Alteisen wird, sondern wird ab 2015 ein exklusives Upgrade-Kit für den Roadster anbieten. Die Preise hierfür sind noch nicht bekannt, aber klar dürfte sein, dass dieses Kit signifikant den sowieso überdurchschnittlichen Wert von gebrauchten Tesla Roadster weiter erhalten dürfte. Der Start eines Umdenkens auch für andere Autohersteller?

Daimler verkauft seine Tesla-Anteile.

Ein kluges Geschäft: Die Daimler AG fährt einen sanften Konsolidierungskurs zur Finanzierung seiner eigenen Modellsparte und versilbert die Unternehmensbeteiligung an Tesla Motors anstatt neue Kredite aufzunehmen. Dafür gibt es eine satte Rendite und nur Gewinner.

Elektroautohersteller Mia electric ist am Ende.

Nachdem der französisch-deutsche Elektroautohersteller Mia electric bereits im Februar diesen Jahres Gläubigerschutz in Frankreich beantragen musste, scheint nun nach sechs Monaten das Ende des Unternehmens gekommen zu sein. Alle Versuche, die Modellreihe des gleichnamigen Mia, einem kleinen und rein elektrisch fahrenden Elektro-Van, mit zusätzlicher Management-Manpower besser zu vermarkten und das Unternehmen zu restrukturieren, sind offenkundig gescheitert.

Tesla baut geplante Akkufabrik in Nevada.

Es gibt nicht wenige Analysten, denen Teslas Expansionspläne gehörig unheimlich vorkommen. Als der kalifornische Elektroautohersteller Anfang des Jahres verkündete, bis 2017 eine eigene Batteriefabrik mit dem Projektnamen „Gigafactory“ aufzubauen, die schon im Jahr 2020 jährlich Batterien mit der Gesamtkapazität von 35 Gigawattstunden bauen soll, taten sich selbst feste Investoren schwer mit dieser Mitteilung. Dennoch – der Standort scheint gefunden, Tesla baut seine Gigafactory voraussichtlich in Nevada.

Elektroautos von Foxconn?

Die Mitteilung im taiwanesischen Nachrichtenkanal „Focus Taiwan“ lässt aufhorchen: Der Mutterkonzern des taiwanesischen Auftragsherstellers Foxconn plant angeblich die Produktion eines Elektrofahrzeugs zu einem Kampfpreis unter 15.000 US-Dollar – so Konzernchef Terry Gou auf Frage eines Aktionärs auf einer Aktionärsversammlung. Spannende Geschichte oder eine Luftnummer?

„Alle unsere Patente gehören euch.“

Das Wesen von Elon Musk einzusortieren, ist kein einfaches Unterfangen. Während man über die eine oder andere unternehmerische Entscheidung von Musik noch nachdenkt, kündigt sich schon die nächste Revolution an. So geschehen am Donnerstag, als der Tesla-Chef eine Neuigkeit zu Patenten ankündigte, wie üblich „hemdsärmelig“ in seinem eigenen Twitter-Stream. Und tatsächlich ist es „wieder einmal“ kaum weniger als eine Revolution, denn Tesla Motors öffnet seinen eigenen Patentpool für alle und jedermann.

Teslas Probleme mit dem klassischen US-Autohandel

Tesla krempelt nicht nur den bisherigen Kleinstmarkt der Elektrofahrzeuge, sondern auch den Autohandel. Während alle größeren Automobilhersteller selbst nicht direkt vermarkten und den Fahrzeughandel über Vertragshändler abwickeln, setzt Tesla auf eine vollständig eigene Wertschöpfungskette, bis hin zum Fahrzeugverkauf und auch zum After-Sales-Service. Das wiederum ist ein Dorn im Auge vieler US-Autohändler, die mit dieser Unternehmenspolitik ihre Existenz bedroht sehen, wenn auch andere Automobilhersteller den Fahrzeugverkauf direkt übernehmen.