Honda stellt neues Brennstoffzellenfahrzeug in den USA vor.

Honda kann zweifellos sehr stylische und zeitlose Autos zeichnen und auch bauen. Mit dem nun auch in den USA offiziell vorgestellten FCV Concept zeigt Honda, dass sie es mit dem Nachfolger des eher bescheiden aussehenden FCX Clarity wirklich ernst meinen. Auch wenn die Bilder von einem Konzeptauto stammen und bis zur Serienfertigung noch die ein oder andere Designidee dem Rotstift zum Opfer fallen dürfte – langweilig ist anders.

Honda ist in Sachen Elektromobilität und besonders im Bereich der Brennstoffzelle ein Vorreiter. Mit dem FCX stellte Honda bereits 2002 ein erstes Brennstoffzellenfahrzeug vor, dass ab dem Jahre 2008 als FCX Clarity in die Serienfertigung ging. Der mit vier Sitzen ausgestattete FCX Clarity ist dabei mit einer durchschnittlichen Reichweite von 430 Kilometern durchaus alltagstauglich – sofern es auf den zu fahrenden Strecken eine zuverlässige Versorgung mit Wasserstofftankstellen gibt.

Der FCV Concept ist eine große Weiterentwicklung, da er mit deutlich kleineren Brennstoffzellen eine um 60 Prozent verbesserte Energiedichte aufweisen soll. Die Reichweite des FCV Concept gibt Honda mit rund 700 Kilometern an. Diese deutlich gesteigerte Reichweite ist nicht zuletzt auch möglich durch einen neuen Hochdrucktank für den mitzuführenden Wasserstoff, der mit einem Druck von 70 Megapascal (700 Bar) in drei Minuten an entsprechend ausgestatteten Wasserstofftankstellen betankt werden kann.

Mit dem US-Debüt des FCV auf der North American International Auto Show (Detroit Motor Show) unterstreicht Honda seinen Willen, das bereits im letzten November im Japan vorgestellte Konzeptauto auch tatsächlich in die Serienfertigung zu übernehmen. Gebaut werden soll der 5-Sitzer in Japan. Die Markteinführung in Japan und in den USA ist für den März 2016 geplant.

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