Tesla überzeugt mit beeindruckenden Zahlen

Noch vor einigen Wochen zählte der kalifornische Elektroautohersteller für viele Analysten kurzfristig zu den Sorgenkindern der Branche. Gleich drei zeitweise ungeklärte Batteriebrände zehrten am Image des Unternehmens und am Aktienkurs. Doch wie es aussieht: Kein Problem. Tesla schiebt Überstunden und produziert weiter sein einziges Modell, das Model S am laufenden Band und wächst.

Vor den Worten, die Jerome Guillen, bei Tesla verantwortlichen für den globalen Vertrieb, am gestrigen Dienstag auf der Automesse in Detroit zum vierten Quartal 2013 zu sprechen hatte, konnte man vorab durchaus Respekt haben. Zwar zeigt sich, dass Tesla seine Batterietechnologie im Griff hat und es war auch zu erwarten, dass der Absatz bei Tesla Motors vermutlich auch weiterhin wie geschmiert läuft, allerdings gilt der Aktienkurs von Tesla Motors dennoch für viele als gespickt mit Vorschusslorbeeren.

Allerdings hatte Guillen über das 4. Quartal 2013 wieder nur gute Zahlen zu verkünden: 6.900 Fahrzeuge lieferte Tesla Motors aus und damit 20 % über den selbst definierten Vorgaben. Die überaus feste Auftragslage und Produktionsauslastung gelte auch für das Werk im niederländischen Tilburg, wo Tesla Motors die Endfertigung von Model-S-Fahrzeugen für den europäischen Raum vornimmt.

Für 2014 sieht Jerome Guillen weiteres Wachstum auf allen derzeit vertretenen Märkten, im Frühjahr soll zudem China als weiterer großer Absatzmarkt etabliert werden. An der Strategie, weitere Tesla-Servicestützpunkte und Verkaufstellen und auch weitere SuperCharger-Schnellladestationen aufzubauen, hält Tesla auch in Europa fest.

Der Aktienkurs von Tesla quittierte diese Nachrichten am gestrigen Dienstag mit einem zeitweiligen Kursplus von schlappen 15 Prozent.

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