Die ersten SuperCharger-Stationen in Deutschland

Mit gleich vier SuperCharger-Stationen startet Tesla Motors sein hauseigenes Schnellladestationsnetz in Deutschland, allesamt positioniert in der Nähe von Autobahnen. Schon in dieser Wintersaison soll damit die Reichweitenabdeckung auf mindestens 50 % der Bundesrepublik steigen, zur nächsten Wintersaison dann flächendeckend in Mitteleuropa und Skandinavien.

Tesla Motors macht Ernst mit seinem Vorhaben, allen Tesla-Fahrern mit eigenen Schnellladestationen das kostenlose Schnellladen ihrer Fahrzeugbatterie zu ermöglichen, um damit auch auf längeren Fahrten eine ähnlich große Reichweite wie bei herkömmlichen Fahrzeugen zu bieten. Während der Ausbau letztes Jahr in den USA begann und dort das hehre Ziel ist, innerhalb kürzester Zeit noch in dieser Wintersaison mehrere Ost-West-Verbindungen komplett mit SuperCharger-Stationen abzudecken, sind bis jetzt in Europa bereits 13 SuperCharger-Stationen in Betrieb, vier davon in Deutschland. Diese Stationen sollen zunächst eine Strecke von München in Richtung Köln abdecken:

  • Aichstetten (A96)
  • Bad Rappenau (A6)
  • Jettingen-Scheppach (A8)
  • Wilnsdorf (A45)

Alle Standorte haben 8 Ladebuchten (Ausnahme: Jettingen-Scheppach mit 7 Ladebuchten) und können rund um die Uhr angefahren werden. Die Stationen sind dabei abseits der Autobahnen stationiert, so dass die aus jeder Richtung angefahren werden können. Die Stationen sind zudem – wie auch bei den SuperCharger-Stationen in den USA – in der Nähe von Raststätten gelegen, damit der Ladevorgang auch zu einer Rast genutzt werden kann und umgekehrt. Durch die Schnellladung soll die Batteriekapazität innerhalb von 20 Minuten auf etwa 50 % geladen werden können, in 40 Minuten auf bereits 80 %.

Schon zur nächsten Wintersaison möchte Tesla Motors auch in Richtung Berlin und in Richtung Norden SuperCharger-Stationen aufbauen, um so die gesamte Bundesrepublik abzudecken. Mit weiteren Stationen in benachbarten Ländern soll dann mittelfristig das gesamte Mitteleuropa und weite Teile von West- und Osteuropa abdeckt sein, ebenso Skandinavien.

Für alle europäischen SuperCharger-Stationen gelten in Sachen Laden die gleichen Konditionen, wie in den USA: Alle Tesla-Model-S-Fahrzeuge können an den Stationen jederzeit kostenlos laden. Andere Elektrofahrzeuge können nicht dort geladen werden. Die Schnellladefunktion ist hierbei bei den Model-S-Fahrzeugen mit 85-kWh inbegriffen; Modelle mit 60-kWh-Batterien können die Schnellladefunktion jedoch kostenpflichtig nachrüsten lassen.

Die genauen Standorte der Ladestationen in Deutschland und Europa können auf der Tesla-eigenen Web-Seite zu SuperChargern recherchiert werden.

2 Gedanken zu “Die ersten SuperCharger-Stationen in Deutschland

  1. Cool – wusste gar nicht, dass Tesla in Europa auch schon so aktiv ist. Schön zu sehen. 🙂
    An den Tesla-Stationen kann ich aber ausschließlich einen Tesla beladen, oder?

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