Opel Monza Concept mit Elektroantrieb

Über den Antrieb des Opel Monza Concept, der aufsehenerregenden IAA-Konzeptstudie von Opel, war erfolgreich lange Zeit eine Hülle des Schweigens gelegt worden. Während alle über das außergewöhnliche Design staunten, schafften es die Opel-Verantwortlichen, dass über den Antrieb des Konzeptautos gerätselt wurde. Und wer mutmaßte, dass sich unter der Haube schlicht gar kein Motor befinden würde, wird nun eines besseren belehrt.

Denn tatsächlich schlummert im Opel Monza Concept ein Elektroantrieb mit Reichweitenverlängerer. Das Konzept kennen wir so schon vom Opel Ampera, der mit dieser Motorenkombination immerhin Car of the year 2012 wurde. Während bei Hybridfahrzeugen der Elektroantrieb weitgehend nur unterstützend tätig ist, liegt bei einem Elektroantrieb mit Reichweitenverlängerer der Antrieb hauptsächlich in der Verantwortung des Elektromotors, der seinen Strom von der eingebauten Batterie bezieht. Geht dieser zu Neige oder wird sehr viel Leistung benötigt, springt während der Fahrt automatisch der Reichweitenverlängerer in Form eines Benzinmotors an und erzeugt über einen Generator den erforderlichen Strom.

Während im Opel Ampera als Benzinmotor ein 1.4-Liter-Vierzylinder eingebaut ist, kommt der Opel Monza Concept mit einem neuartigen Dreizylinder-Benzinmotor daher, der mit CNG angetrieben wird, also Erdgas. Opel präsentierte unlängst eine neue Dreizylinder-Konstruktion, die unter anderem ab 2014 im Opel ADAM verbaut werden soll. Die Vorteile des Dreizylinders liegen dabei auf der Hand: Deutlich leichteres Gewicht, weniger Platzverbrauch im Motorraum und geringerer Kraftstoffverbrauch. Zwar kommt der Opel Monza Concept mit vergleichsweise großzügig bemessenem Motorraum daher, aber grundsätzlich gilt bei Elektrofahrzeugen: Je weniger Platz herkömmliche Motorentechnik benötigt, desto mehr Raum bleibt für Elektroantrieb und vor allem für die Batterie.

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